Zusammenleben in Dorf und Quartier

Luftbild von einem ländlichen Dorf im Kreis Göttingen: Lippoldshausen.

Wohnen, Begegnen, Unterstützen – ASG startet am 9. April Online-Seminarreihe

L P D – Generationsübergreifendes Zusammenleben, zukunftsfähige Strukturen in Dörfern und Quartieren, aktive Nachbarschaft: Diese Stichworte zeigen auf, dass sich die Anforderungen an das Wohnen und Zusammenleben im Zuge des demografischen Wandels stetig wandeln. Die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG) möchte in einem Online-Seminar aufzeigen, welche Konzepte sowie Begegnungs- und Unterstützungsstrukturen vorhanden sind und, ob das aus städtischen Kontexten bekannte Quartierskonzept inklusive generationenübergreifender Aspekte auch in ländlichen Räumen umsetzbar ist. „Anhand konkreter Beispiele werden wir Organisationsstrukturen, Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen für die praktische Umsetzung solcher Konzepte beleuchten. Dabei betrachten wir die Rolle der Kommunen als zentrale Handlungsebene und werfen einen Blick auf die einschlägige Förderkulisse“, lädt Oliver Klein, Geschäftsführer der ASG ein, sich über gemeinsame Ansätze des Wohnens und Zusammenlebens zu informieren und auszutauschen.

Den Auftakt macht am Dienstag, 9. April, das Einführungsseminar „Zusammenleben in Dörfern und Quartieren“. Von 17 bis 19 Uhr werden die Themen „Daseinsvorsorge: Warum Wohnen, Pflege und Nachbarschaft lokal verknüpft werden sollten“ und „Mehrgenerationenhäuser: Impulse für ein Miteinander von Alt und Jung“ erörtert und diskutiert.

Gelungene Beispiele für ein gemeinschaftliches Leben im Alter aus der Praxis werden in dieser Online-Seminarreihe am 25. April von 17 bis 19 Uhr gezeigt. Dazu wird Heribert Kleene als Bürgermeister der Gemeinde Vrees das Projekt „Selbstbestimmtheit und Teilhabe: Altwerden in Vrees“ vorstellen. Gisela Punke vom GAGA-Wohnprojekt in Stade setzt auf gute, puschenläufige, gemeinschaftliche Nachbarschaft statt Vereinsamung und stellt das Projekt vor.

Das inklusive Wohnprojekt „Mehrgenerationen-Park Seggebruch“ in Bückeburg dient am Dienstag, 7. Mai, von 17 bis 19 Uhr als gelungenes Beispiel für generationsübergreifendes Zusammenleben und Inklusion. Dass „Wohnen, Pflege und Kinderbetreuung unter einem Dach“ funktioniert, wird mit dem Projekt „Q4 – Wohnen am Wieter“ aus Northeim vorgestellt. Den Abschluss am 21. Mai bilden die Themenaspekte Finanzierung, Realisierung und Fördermöglichkeiten solcher Projekte in Niedersachsen und auf Bundesebene.

Der Teilnehmerbeitrag für die gesamte Online-Reihe beträgt 40 Euro. Anmeldung und Infos über den Link www.asg-goe.de/begegnen. (LPD 25/2024)

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