Landjugend: „Zeit, dass was passiert“

73. Landesversammlung der Niedersächsischen Landjugend Foto: NLJ

Mit der 73. Landesversammlung beschließt die NLJ das Jahr

L P DTraditionell beendet die Niedersächsische Landjugend (NLJ) am ersten Dezemberwochenende ihr Landjugendjahr mit der Landesversammlung in Verden. Vom 2. bis 4. Dezember kamen rund 90 Delegierte und Gäste unter dem Motto „Zeit, dass was passiert“ im Evangelischen Jugendhof Sachsenhain zusammen. Das Landjugendforum mit Vertreterinnen und Vertretern der Jugendorganisationen der Parteien, verschiedene Workshop-Angebote sowie ein visueller Rückblick und interaktiver Ausblick auf die Jahresaktionen standen auf der Tagesordnung.

Zum gut besuchten Landjugendforum am Samstagnachmittag waren neben Ehrengästen aus Politik und Verbänden auch die Jugendorganisationen der Parteien eingeladen. In der Diskussionsrunde debattierten Henrike-Catherine Börstling (Junge Union Niedersachsen) und Helge Gülzau (Junge Liberale Niedersachsen) über die Förderung des ländlichen Raumes. Vom 49 Euro-Ticket und Digitalisierung über regionale Produktion und Freiflächen-Photovoltaik bis hin zur Vermittlung von Alltagskompetenzen kamen hierbei unter den interessierten Fragen aus dem Publikum und Moderator Nico Burfeind, stellvertretender Landesvorsitzender der NLJ, viele Themen zur Sprache.

In den Workshops wurde über Krieg und Frieden in Europa gesprochen, der Musische Arbeitskreis (MAK) Nord vorgestellt und Volkstanz erlebbar gemacht, Landwirtschaft im Klimawandel von verschiedenen Seiten beleuchtet sowie in stimmungsvoller Runde bei Keksen und Punsch mit Quizfragen Weihnachtstraditionen aus aller Welt vorgestellt. Zudem wurden die kreativen Einsendungen zur Jahresaktion 2022 „Tiet för…“ prämiert. Alle Gruppen, die über Aktionen wie Kochabende, Marktstände oder Hofbesichtigungen den Saisonkalender in Szene gesetzt haben, erhielten ein Überraschungspaket als Dankeschön. In kleinen Challenges, gestaltet durch die Teamer der NLJ, konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auf die 72-Stunden-Aktion im nächsten Jahr einstimmen.

Nach einem ereignisreichen Jahr mit vielen großen und kleinen Highlights macht sich die NLJ bereit für die bevorstehenden Veranstaltungen, Aktionen und Treffen in 2023. „Zeit, dass was passiert, und, dass wir viel bewegen, haben wir an diesem Wochenende ad hoc gezeigt“, sagte Hendrik Grafelmann, Landesvorsitzender der NLJ zum Abschluss der 73. Landesversammlung. „Mit dieser Motivation und diesem Tatendrang gehen wir ins nächste Jahr und setzen uns auch in turbulenten Zeiten weiterhin für die Interessen im ländlichen Raum ein“, ergänzte Amtskollegin Erja Söhl. Weitere Informationen über die Niedersächsische Landjugend gibt es auf www.nlj.de (LPD 92/2022)

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