Digitaler Ackerbau – Von der Forschung in die Praxis

Die Tagung "Digitaler Ackerbau" dient dazu, Impulse für die erfolgreiche Weiterentwicklung des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes zu sammeln Foto: Landvolk

Netzwerk Ackerbau Niedersachsen will nachhaltigen Ackerbau für ländlichen Raum

L P DDie Digitalisierung des Ackerbaus schreitet voran und bietet große Potentiale für effiziente, ressourcenschonende und kostengünstige Arbeitsprozesse. Doch wie setzen die Beteiligten den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis erfolgreich um? Wie wird sich das Berufsbild Landwirt durch die Digitalisierung verändern? Welche Möglichkeiten des Kompetenzaufbaus bieten dazu die berufliche, die akademische oder die private Aus-, Fort- und Weiterbildung? Antworten darauf will die kostenlose Tagung „Digitaler Ackerbau – von der Forschung in die Praxis“ des Netzwerks Ackerbau Niedersachsen (NAN) am 30. November auf Burg Warberg geben. Dafür sind laut Landvolk-Pressedienst noch Plätze frei.

Über die oben genannten sowie weitere Fragen zur Digitalisierung des Ackerbaus wollen die Teilnehmer diskutieren und sich darüber informieren. Die Tagung dient den Teilnehmern auch dazu, Impulse für die erfolgreiche Weiterentwicklung des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes zu sammeln, die digitale Weiterbildung im beruflichen Umfeld zu stärken und die digitale Transformation im Ackerbau im Betrieb zu berücksichtigen.

René Borresch von der Akademie Burg Warberg und Hilmar Freiherr von Münchhausen vom NAN begrüßen am Mittwoch, 30. November, um 10 Uhr das Plenum und führen in das Thema ein. Der Vormittag ist mit Referaten zur „Transformation der Landwirtschaft in die digitale Zukunft“, zu „Digitalisierung, der Landwirt und die Daten“ sowie „Digitalisierung – Daten, Kosten, Paragrafen“ oder zu „Digitale Innovationen: Bedeutung von Praxistests und Zertifikaten“ sowie zur Wirtschaftlichkeit der Digitalisierung sowie den dazugehörigen Diskussionen besetzt.

Nach dem Mittag wird das Berufsbild Landwirt im Zusammenspiel mit der Digitalisierung von allen Seiten beleuchtet. Ist der Landwirt überhaupt noch auf dem Acker nötig und wie muss der Zukunftsbauer ausgebildet sein? Experten aus der Praxis, von Hochschulen, von Landwirtschaftskammer und Deula sowie der Akademie Warberg werden dazu Input liefern für die anschließende Diskussion mit dem Plenum. „Wir freuen uns auf eine spannende Tagung mit Akteuren entlang der Wertschöpfungskette, die an Lösungen für den Ackerbau der Zukunft arbeiten“, lädt Volker Hahn, Vorsitzender des Netzwerk Ackerbau Niedersachsen, ein. Im NAN sind Betriebe aus der landwirtschaftlichen Praxis, Unternehmen aus dem Vor- und nachgelagerten Bereich der Agrar- und Ernährungsbranche sowie Forschungsinstitutionen und Beratungsorganisationen vertreten, die gemeinsam an der Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft arbeiten. Infos und Anmeldung unter https://netzwerk-ackerbau.de/tagung-digitaler-ackerbau/ (LPD 86/2022)

Ansprechpartnerin für diesen Artikel

Silke Breustedt-Muschalla

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