Bundesweiter Berufswettbewerb wird feierlich eröffnet

Fragen zum Allgemeinwissen, zur Berufstheorie, eine Präsentation sowie eine praktische Aufgabe – aus diesen Teilen besteht der Berufswettbewerb für „Grüne Berufe“ der deutschen Landjugend Foto: BDL/Gräschke

Landvolk-Präsident Dr. Holger Hennies ermuntert Berufsnachwuchs zur Teilnahme

L P D – Am 6. Februar 2023 fällt in Niedersachsen der Startschuss für den Berufswettbewerbs (BWB) der deutschen Landjugend 2023. Alle Jugendlichen, die in der Land- oder Hauswirtschaft, dem Weinbau, der Forst- oder Tierwirtschaft in Aus- bzw. Fortbildung sind, werden dann das Motto „Grüne Berufe sind voller Leben. Mit Herz und Hand – smart fürs Land“ mit Leben füllen. Um 9.15 Uhr beginnt die zentrale Eröffnung in der Berufsbildenden Schule Rotenburg (Wümme), zu der sich Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte, Dr. Klaus Heider vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Holger Hennies, Landvolkpräsident und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbands und Theresa Schmidt, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend, angekündigt haben.

„Der Berufswettbewerb ist eine großartige Gelegenheit, die beruflichen Fähigkeiten auch mal ohne Notendruck in einem sportlichen Wettbewerb zu vergleichen“, sagt Hennies. Es herrsche immer eine etwas nervöse aber absolut positive Stimmung in den Räumen der Berufsschulen, den Werkstätten und Lehrküchen. „Trotz der Wettbewerbssituation haben die Teilnehmer viel Spaß und knüpfen neue und interessante Kontakte. Ich kann aus eigener Erfahrung jeden ermuntern, am Berufswettbewerb teilzunehmen und sich richtig anzustrengen, es lohnt sich!“, motiviert der Landvolk-Präsident den Berufsnachwuchs.

Fragen zum Allgemeinwissen, zur Berufstheorie, eine Präsentation sowie eine praktische Aufgabe – aus diesen Teilen besteht der Berufswettbewerb für „Grüne Berufe“ der deutschen Landjugend. Dabei zählen Modernität, betrieblicher und praktischer Bezug sowie der Einsatz neuester technischer und fachlicher Verfahren zu den Kriterien bei der Entwicklung der Wettbewerbsaufgaben. Zugleich sind die Aufgaben so angelegt, dass sie vorab veröffentlicht werden können. Das klingt für einen Wettbewerb paradox. Ist es aber nicht, denn die Bonitur eines Ackerschlags oder die Bewertung eines Stalls auf Tierkomfort ist von Hof zu Hof unterschiedlich. Auf diese Weise kann die Aufgabe trainiert werden, ohne dem Wettbewerb Spannung zu nehmen. Die ersten Vorentscheide des Wettbewerbes laufen an den Berufsbildenden Schulen. Die Gewinnerinnen und Gewinner qualifizieren sich in der Folge für den zweitägigen Landesentscheid an der Lehranstalt für Agrartechnik (Deula) in Westerstede, bei dem sich etwa 100 Auszubildende und Fachschüler messen werden. Die zwölf Besten bilden dann das Niedersachsen-Team und nehmen am Bundesentscheid des Berufswettbewerbes teil, der vom 19. bis 23. Juni im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum in Echem stattfindet. (LPD 10/2023)

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