Starke Akzente setzen für die heimische Landwirtschaft

„Ich bin ZukunftsBauer, weil ich meinen Milchviehbetrieb mit 100 Prozent Grünland bewirtschafte. Für mich gehört es dazu, dass die Kühe auf die Weide kommen", so Hendrik Lübben

Hendrik Lübben ist #ZukunftsBauer – Grünlandbetrieb mit 150 Hektar Fläche und 160 Milchkühen

L P D – Hendrik Lübben ist nicht zu übersehen. Mit genau zwei Metern von Kopf bis Fuß ist er oft der Größte im Raum, und der 42 Jahre alte Landwirt aus Nordenham im Landkreis Wesermarsch hat dadurch nicht nur im übertragenen Sinne einen „guten Überblick“. Lübben kennt sich mit vielen Themen rund um das Agrarwesen bestens aus – weil er Praktiker ist, und weil er sich in mehreren Gremien des Landvolks und anderen Organisationen mit seinem Wissen einbringt und auch selbst weiterentwickelt. Für den Vater von drei Kindern war es keine Frage, dass er sich stark macht für die laufende Kampagne rund um ein neues Selbstverständnis von Landwirtinnen und Landwirten: „Ich bin ZukunftsBauer, weil ich meinen Milchviehbetrieb mit 100 Prozent Grünland bewirtschafte. Für mich gehört es dazu, dass die Kühe auf die Weide kommen. Ich möchte außerdem die Nahrungsmittel- und Energieerzeugung koppeln und mit dem Bau einer kleinen Biogasanlage den Hof energieautark betreiben“, wirbt er ganz persönlich für die Möglichkeiten in seinem Berufsstand.

In fünfter Generation führt der 42-Jährige in Nordenham seinen Grünlandbetrieb mit 150 Hektar Fläche und 160 Milchkühen mit weiblicher Nachzucht. Eine dreijährige Ausbildung zum Landwirt hat er auf Betrieben in Berne und Tossens absolviert. Während seines Zivildienstes war Lübben Betriebshelfer beim Maschinenring, danach folgt der Besuch der „Fachschule Agrar“ an den Berufsbildenden Schulen Oldenburg und Celle mit dem Abschluss „Staatlich geprüfter Betriebswirt der Agrarwirtschaft“. Dazwischen war der Niedersachse durch ein internationales Förderprogramm für junge Landwirte ein Jahr in den USA, um auf insgesamt fünf verschiedenen Milchviehbetrieben in Michigan und Illinois zu arbeiten. In dem Verein, der diese Aufenthalte organisiert, ist Lübben seit 2005 Mitglied (www.ifyegermany.de).

„Ich bin viel gereist und habe eine Freiheit erfahren, die mich sehr geprägt hat“, berichtet Hendrik Lübben im Gespräch mit dem Landvolk-Pressedienst. „Außerdem habe ich es zu schätzen gelernt, dass ich als Landwirt in meiner Heimat sehr gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches und sicheres Leben habe.“ 2008 hat Lübben eine GbR mit dem Vater gegründet; seit 2018 ist er alleiniger Leiter des Betriebs. Ob einst als Vorsitzender des Arbeitskreises junger Landwirte in der Wesermarsch, als stellvertretender Vorsitzender der Junglandwirte Niedersachsen oder als aktuelles Vorstandsmitglied im Kreislandvolkverband Wesermarsch, dessen stellvertretender Vorsitzender er ist, oder im Milchausschuss des Landvolks Niedersachsen: Überall ist Lübben engagiert dabei wie auch als Vorsitzender des Vereins „Eure Landwirte – Echt grün“, sodass unbestritten ist, dass er bei all diesen Aktivitäten den Überblick behält, sich einbringt und als #ZukunftsBauer weiterhin starke Akzente für die heimische Landwirtschaft setzen wird. (LPD 97/2023)

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