Kosten sparen durch Umstellung der Lichtanlagen

Ein Beitrag zu mehr Wirtschaftlichkeit im Betrieb kann eine Umstellung der Lichtanlagen auf LED vor allem in großen Ställen sein Foto: Landvolk Niedersachsen

Moderne Beleuchtung dient dem Tierwohl und wird teilweise finanziell gefördert

L P D – Angesichts stetig steigender Kosten für Sprit, Dünger und Futtermittel wird es für Bäuerinnen und Bauern immer wichtiger, Kosten zu optimieren. Ein Beitrag zu mehr Wirtschaftlichkeit im Betrieb kann eine Umstellung der Beleuchtung auf LED vor allem in großen Ställen sein, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

„Licht ist Geld“, sagt Jandirk Ebel, der sich mit seiner Firma in Bremerhaven auf Beleuchtungssanierung spezialisiert hat. Er bietet landwirtschaftlichen Betrieben nach eigenen Angaben „lohnende Vorteile“ für die Beleuchtung von Ställen, Hallen und Wirtschaftsgebäuden durch die Kooperation mit der Maschinenringe (MR) Niedersachsen GmbH.

„Die Maschinenringe verstehen sich als Impulsgeber für Landleben und Landwirtschaft“, erklärt Geschäftsführerin Julia Grebe. Die MR Niedersachsen GmbH will für 29 niedersächsische Maschinenringe und fast 22.000 landwirtschaftliche Betriebe, Lohnunternehmer oder Gewerbetreibende erreichen, dass diese auch in Zukunft gut arbeiten und erfolgreich wirtschaften können. Deshalb sei die Beleuchtungssanierung ein Thema, das durch die Maschinenringe Niedersachsen unterstützt und befördert wird.

Durch die Umrüstung auf moderne Lichtkonzepte mit LED wird eine deutlich höhere Energieeffizienz erzielt, was CO2 und Verbrauchskosten für Beleuchtung von Stall und Hof spart. Zusätzlich können für landwirtschaftliche Großbetriebe mit viel Stallfläche passende Fördergelder beantragt werden. Im Rahmen eines so genannten „Licht-Contracting“ müssen landwirtschaftliche Betriebe die neue Beleuchtung nicht selbst finanzieren. Die Investition in die gesamte Beleuchtungsanlage übernimmt die Firma aus Bremerhaven – inklusive Beleuchtungsplanung, betriebsfertiger Montage und Wartung. Das Unternehmen trägt das volle wirtschaftliche Risiko und kümmert sich zehn Jahre lang um die Beleuchtungsleistung. Der Landwirt zahlt dafür eine monatliche Vertragsrate über zehn Jahre, die nach Angaben von Jandirk Ebel unter den durch die LED-Technik eingesparten Stromkosten liegt.

Berücksichtigt werde dabei auch das Tierwohl entsprechend der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, so Ebel. „Damit haben wir uns intensiv befasst und sind fortlaufend dabei, Projekte für landwirtschaftliche Betriebe mit Kühen, Schweine- oder Geflügel-Mastställen oder großen Hallen auf den Weg zu bringen.“ Interessierte landwirtschaftliche Betriebe aus Niedersachsen können sich bei den örtlichen Maschinenringen melden. Dort erhalten sie weitere Informationen zum „Licht-Contracting“. (LPD 04/2022)

Ansprechpartnerin für diesen Artikel

Sonja Markgraf

Pressesprecherin

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